Quelle: Deutschlandradio
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Besuch in einer mobilen Klinik im Süden der USA
Von Tom Noga
Über 40 Millionen US-Amerikaner haben keine Krankenversicherung, bei noch einmal so vielen reicht der Schutz nicht aus, weil der Selbstbehalt zu hoch ist oder augen- und zahnärztliche Behandlung ausgeschlossen sind.
In Städten bleibt diesen Menschen der Weg in die hoffnungslos überfüllten Notaufnahmen der Krankenhäuser. Auf dem Land sind sie auf mobile Kliniken angewiesen, Feldlazarette, die einmal im Jahr in Rodearenen oder auf Festwiesen für ein verlängertes Wochenende aufgebaut werden. Wie in Wise, einer Kleinstadt in den Appalachen.
Dort werden jedes Jahr an einem Wochenende im Juli, von Freitagmorgen bis Sonntagmittag bis zu 3.000 Patienten behandelt. Von Ärzten, die in ihrer Freizeit unentgeltlich Dienst tun.
Tom Noga: “Ich wusste zwar, dass die Gesundheitsversorgung in den USA nicht die beste ist. Dass die Zustände aber so katastrophal sind, vor allem auf dem Land, das konnte ich mir nicht vorstellen bis ich nach Wise in Virginia gefahren bin.”
Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.
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Keine Besserung – Amerikas Krankenhäuser in der Krise, (DKultur, Weltzeit)
Sieg im Kampf um die Gesundheit – Oberstes US-Gericht erklärt “Obamacare” für verfassungskonform , (DLF, Themen der Woche)
Sendebeitrag zum Hören
Anmerkung Orlando Pascheit: Für all diejenigen, wie z.B. Josef Joffe, den Herausgeber der ‚Zeit‘, der doch tatsächlich meint, dass im gegenwärtigen Gesundheitssystem der USA „die Versicherten und die Privatzahler für die 45 Millionen der unversicherten Trittbrettfahrer aufkommen.“ (Tagesspiegel vom 02.04.2012)

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