Armenküchen, Sozialabbau, Proteste: Das stolze Spanien liegt am Boden

Flagge – Spanien

Quelle: Focus vom 22.10.12

Ein Land verelendet: Während der spanische Staat Milliarden Steuergeld verschwendet und seine Banken rettet, wachsen die Schlangen vor den Armenküchen. Jeder dritte Haushalt kommt nicht mehr über die Runden.

Die spanischen Gewerkschaften hatten am Wochenende zum Generalstreik aufgerufen. Der Protest richtete sich gegen den Staatshaushalt 2013, den die Regierung Mitte November verabschieden will. Vorgesehen sind drastische Kürzungen in allen Bereichen, um nächstes Jahr knapp 40 Milliarden Euro einzusparen, vor allem bei Staatsinvestitionen wie dem Ausbau des Eisenbahnnetzes, Gesundheits- und Bildungswesen und Sozialleistungen wie der Arbeitslosenunterstützung. Viele Spanier regt das auf – umso mehr, weil zugleich 30 Milliarden Euro eingeplant sind, um die künftige „Bad Bank“ mit Liquidität auszustatten, die den Großteil der „toxischen“ Immobilienwerte des Landes übernehmen soll.

„Es kann nicht angehen, dass die Bankiers, die uns in die Krise gestürzt haben, mit Millionenabfindungen in Frührente gehen und für ihr Missmanagement ausgerechnet die Ärmsten bluten müssen“, bringt der Madrider Kellner José Aguilar (35) den Unmut der Bevölkerung auf den Punkt. „Und das ausgerechnet jetzt, wo mehr Leute in Not sind als jemals zuvor.“  weiterlesen…

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