Griechenlands Robin-Hood-Ärzte

Im Didymóteicho-Krankenhaus in Evros, im Nord-Osten des Landes, August 2012 – Bildquelle: DR

Quelle: The New York Times

Die lange Reihe von Sparpaketen hat Hunderttausende griechische Arbeitslose um ihre Krankenversicherung gebracht – eine verzweifelte Situation, die Ärzte im Untergrund zu entlasten versuchen.

Als Chef von Griechenlands größter Onkologie-Abteilung dachte Dr. Kostas Syrigos eigentlich, er hätte schon alles erlebt. Doch nichts hatte ihn auf Elena vorbereitet, eine arbeitslose Frau, deren Brustkrebs ein Jahr bevor sie zu ihm kam diagnostiziert worden war.

In der Zwischenzeit war ihr Krebs auf die Größe einer Orange angewachsen und durch die Haut gebrochen. Die nässende Wunde legte Elena mit Papierservietten trocken. „Als wir sie sahen, waren wir sprachlos“, sagt Syrigos, Leiter der Onkologie-Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses von Athen. „Alle weinten. Solche Sachen stehen in Lehrbüchern, aber man sieht sie nie, weil bis jetzt jeder, der in diesem Land krank wurde, immer Hilfe bekommen konnte.“

„Arbeitslosigkeit bedeutet Tod“     weiterlesen…

 

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