Zu guter Letzt: Entschuldigung

201212061910563749918x548Quelle: FTD

Entschuldigung liebe Gesellschafter, dass wir so viele Millionen verbrannt haben. Entschuldigung, liebe Anzeigenkunden, dass wir so kritisch über Eure Unternehmen berichtet haben. Entschuldigung, liebe Pressesprecher, dass wir so oft Euren Formulierungsvorschlägen nicht gefolgt sind. Entschuldigung, liebe Politiker, dass wir Euch so wenig geglaubt haben. Entschuldigung, liebe Kollegen, dass wir Euch so viele Nächte und so viele Wochenenden haben durcharbeiten lassen. Entschuldigung, liebe Leser, dass dies jetzt die letzten Zeilen der FTD sind. Es tut uns leid. Wir entschuldigen uns vorbehaltlos. Aber: Wenn wir noch einmal von vorn anfangen dürften – wir würden es jederzeit wieder genauso machen

FTD adé

Die FTD stirbt, heute haben wir die letzte Ausgabe produziert. Nun wird auch die Website eingefroren, mit den großartigen Beiträgen aus der Abschiedsausgabe. Schluss. Nur ein kleines Dorf… Jawohl. An dieser Stelle gibt es auch künftig noch ein bisschen FTD-Geist. Das WirtschaftsWunder-Portal wird es vorerst auch nach der FTD noch geben. Und das Schöne ist: alle unsere Kooperationspartner und wichtige Gastautoren haben schon zugesagt, auch künftig dabei zu sein.

So wird es auch künftig monatlich exklusiv und vorab Berichte aus der renommierten Zeitschrift Wirtschaftsdienst geben. Ebenso wie monatlich eine frei gestellte Zusammenfassung eines großen Wirtschaftsbuchs, wie es GetAbstract uns seit einigen Jahren liefert. Auch die wöchentliche Vorschau der Deka-Ökonomen auf wichtige Konjunkturdaten wird es im WirtschaftsWunder weiter geben. Dazu weiter feste monatliche Gastbeiträge, wie von David Milleker von Union Investment. Und natürlich den ein oder anderen Einwurf des Chefökonomen. Und vielleicht immer mal wieder Neues darüber, was aus den guten alten FTD-Redakteuren wird.
Nach 13 Jahren ist es ein emotionaler Moment, so eine Zeitung sterben zu sehen. Nicht mehr zu ändern. Das Leben geht weiter. Und der Geist, den diese Truppe über all die Jahre gelebt hat, jener Mut, frech und ironisch und respektlos zu sein, wird deshalb nicht verschwinden. Er wird hier und an anderen Stellen und neuen Zeitungen weiter leben. Keine Sorge.

Achja, die Adresse bleibt erstmal unverändert. Ebenso wie der Mail-Kontakt über fricke.thomas@guj.de Und die Facebook-Seite über www.ftd.de/wiwu.

Herzliche Grüße
Thomas Fricke

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