Frankreich sichert Uranminen in Niger mit Spezialeinheiten

Niger

In Niger gibt es große Uranvorkommen. Frankreich deckt etwa 30 % des Bedarfs seiner Kernkraftwerke durch Uran aus Niger. Der Abbau erfolgt unter Führung des französischen Unternehmens Areva sowie spanischen und japanischen Partnern.Außerdem gibt es vor Ort Unternehmen aus Kanada und Australien und auch China fördert Uran bei Azelik. Aber von den Einnahmen aus dem Uranbergbau gibt die Regierung in Niamey nur sehr wenig an die Tuareg weiter. Bildquelle: arte

Quelle: Telepolis

Erstmals werden französische Soldaten damit direkt für privatwirtschaftliche Interessen eingesetzt, auch wenn der Atomkonzern Areva weitgehend in staatlicher Hand ist

Die französische Regierung sorgt sich nach der Islamisierung von Nordmali und der Massengeiselnahme um die Uranminen in Niger, aus denen der staatliche Nuklearkonzern Areva den Großteil seines Urans bezieht. Immer wieder werden dort auch französische Angestellte der zwei Minen entführt, die Areva dort betreibt und mit dem Abbau die Umwelt und die Bevölkerung schädigt.

Schon lange ist Frankreich auch wegen des wertvollen Urans im Niger, wo wie in Mali Tausende von Franzosen leben, militärisch aktiv, hat den Aufbau der nigrischen Streitkräfte unterstützt und mutmaßliche Stützpunkte von Al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQIM) bombardiert.

Nicht erst seit dem Krieg in Mali kämpfen französische Truppen in der Region gegen die Islamisten. „Frankreich ist im Krieg mit Al-Qaida“, hatte der damalige französische Premierminister Francois Fillon 2010 verkündet (Al-Qaida und der Uran-Boom in Afrika). 2013 oder 2014 will Areva die dritte Uranmine in Imouraren, eröffnen (Und wieder mal ein höchst radio-aktiver Staatspräsident). 1,2 Milliarden hat Areva hier investiert.

Auch aus dem Hintergrund der für Frankreich so wichtigen Uranressourcen ist die militärische Intervention in Mali zu verstehen. Die Massengeiselnahme durch Islamisten auf einem Gasfeld in Algerien (Die Achillesferse Algeriens getroffen) hat demonstriert, dass es in Nordafrika – ebenso wie einst im Irak – um Energieressourcen geht – um Öl, Gas, Uran, aber neuerdings auch wie beim Großprojekt Desertec um Sonnenenergie.  weiterlesen…

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