Wasserversorgung in Spanien – Konzerne auf Schnäppchenjagd

Die schwere Wirtschaftskrise, die Spanien seit fünf Jahren durchmacht, verschärft den Druck auf die Kommunen. Immer weniger Menschen werden von öffentlichen Versorgern mit Wasser beliefert. Der Anteil der Privaten steigt. […] Die Entwicklung ist nicht ganz neu, aber die schwere Wirtschaftskrise, die das Land seit fünf Jahren durchmacht, verschärft den Druck auf die Kommunen.
Nach Zahlen von Hispagua, dem Wasserinformationssystem des spanischen Umweltministeriums, wurden 1996 noch 63 Prozent der Bevölkerung von öffentlichen Versorgern mit Wasser beliefert, zehn Jahre später war dieser Anteil bereits auf 47 Prozent gesunken. Die „Stiftung Neue Wasserkultur“ in Saragossa geht laut ihren Zahlen davon aus, dass etwa ein Drittel der Wasserversorgung von komplett privatisierten Unternehmen betrieben wird – und ein weiteres Achtel von teilprivatisierten. Diese Anteile machen zusammen rund 46 Prozent aus.
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