Die Würde brechen – Umerziehungslager in China

Flagge der KP Chinas

Flagge der KP Chinas

Quelle: Deutschlandradio Kultur – Weltzeit

Chinas Umerziehungs- und Arbeitslager stehen schon lange in der Kritik. Beweise für Misshandlung und Folter gab es bisher nicht. Zum ersten Mal konnte nun das ARD-Hörfunkstudio Peking mit ehemaligen Häftlingen sprechen. Sie bestätigen die Vorwürfe.

Von Ruth Kirchner

Das Städtchen Masanjia an der nordostchinesischen Provinz Liaoning. Ein Ort, der alles andere ist als ein Vorzeige-Objekt für das neue, moderne China: heruntergekommene Industrieanlagen, Schwerindustrie, Autowerkstätten. Doch es ist nicht die Kleinstadt, die in China einen schlechten Ruf hat, sondern das berüchtigte Arbeitslager vor den Toren der Stadt. Das Lager ist auf fast keiner Landkarte verzeichnet, aber in Masanjia weiß jeder, wo es ist.

Geradeaus und an der Kreuzung links, sagt dieser Mann. Dann seht ihr das große Tor. Die Landstraße führt eine Allee entlang. Rechts und links Stoppelfelder. Und dann: vierstöckige weiße und rote Häuserblocks hinter Mauern und Stacheldraht. Am Tor in gelb-goldenen Lettern der Name: Liaoning Frauen-Umerziehungs- und Arbeitslager. Wer hier inhaftiert war, ist fürs Leben gezeichnet.   weiterlesen…

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Die Würde brechen – Umerziehungslager in China

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