Telekom: Das erdrosselte Internet

Foto: Wiros (CC BY-SA 2.0)

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Quelle: Blätter

René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, hat nach eigenen Angaben mit Protest gegen die Drosselungspläne seines Unternehmens gerechnet: Fortan ist in DSL-Verträgen der Telekom eine Obergrenze für das enthaltene Datenvolumen festgeschrieben. Sobald diese erreicht wird, reduziert das Unternehmen die Geschwindigkeit des Breitbandanschlusses auf ein Minimum. Dass sich die Kritik daran in kürzester Zeit zu einem veritablen, über Wochen andauernden Shitstorm ausweiten würde, dürfte Obermann dann allerdings doch überrascht haben.

Dabei hat sich die Telekom allergrößte Mühe gegeben, die Vertragsanpassungen für Festnetzverträge, die seit dem 2. Mai dieses Jahres greifen, möglichst harmlos klingen zu lassen. Europas größtes Telekommunikations- und Internet-Unternehmen argumentiert mit den hohen Kosten für den Netzausbau. Und mit Fairness: Wer viel verbraucht, soll entsprechend mehr zahlen. Der Durchschnittshaushalt würde derzeit nicht mehr als 20 Gigabyte im Monat nutzen, beschwichtigt die Telekom. Ausschließlich drei Prozent der Nutzer, die die Telekom als „Vielsurfer“ bezeichnet, wären demnach von der Drosselung betroffen. Wollen diese wieder schneller surfen, müssen sie Datenpakete hinzubuchen – ganz so, wie es im Mobilfunkbereich bereits der Fall ist.  weiterlesen…

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