Interview: “Man hat überhaupt nicht vorgehabt, Griechenland zu retten”

Gläübigerstruktur GriechenlandsQuelle: arte

Die Globalisierungskritiker von Attac Österreich haben scharfe Kritik an den EU-Rettungsprogrammen für Griechenland erhoben – und sie mit konkreten Zahlen belegt. Lisa Mittendrein ist Mitglied des Vorstandes von Attac Österreich und eine derjenigen, die für den Bericht verantwortlich zeichnen. ARTE Journal hat sie dazu befragt.

Zentrale These ihres Berichts ist: Die EU-Krisenpolitik rettet Banken, aber nicht die Menschen in Griechenland? Wie kamen Sie zu dieser These?

Lisa Mittendrein: Wir haben nachverfolgt, was mit den über 200 Milliarden Euro öffentlichen Geldern passiert ist, die nach Griechenland geflossen sind, im Rahmen der so genannten EU-Hilfspakete. Die Ergebnisse sind nicht wirklich neu, (neu ist), dass es wirklich nachvollziehbar ist, es gibt bisher keine Aufstellungen, was mit dem Geld passiert ist. Und wir zeigen, dass dieses Geld nicht dem griechischen Staat oder der griechischen Bevölkerung zugute gekommen ist – der schon gar nicht – sondern vor allem europäischen Banken und anderen Finanzinstitutionen.   weiterlesen…

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