Vernichtendes Urteil für rot-grüne Vermögensteuer

spd-grueneQuelle: WELT

Spitzenökonomen warnen vor den Folgen für den Standort Deutschland, sollten die Pläne der Opposition für eine Vermögenssteuer umgesetzt werden. Es drohen Kapitalflucht und Arbeitsplatzverluste. SPD, Grüne und Linke wollen im Falle eines Wahlsiegs die 1997 abgeschaffte Vermögenssteuer wieder einführen. Mit den Mehreinnahmen wollen sie die Ungleichheit in Deutschland abschwächen, mehr Geld für Bildung ausgeben und den Staatshaushalt konsolidieren.
Doch es ist fraglich, ob die Steuer die Mehreinnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe bringt, die sich SPD und Grüne versprechen. Das geht aus einer 200 Seiten starken Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervor, der “Welt” exklusiv vorliegt und in der die Forscher den Plänen der Opposition ein vernichtendes Zeugnis ausstellen.”

Anmerkung unseres Lesers J.S.: Springer trommelt, um die Botschaft der Lobbyvertretung “Stiftung Familienunternehmen”, die Vermögensteuer sei ökonomisch schädlich oder unnütz, unters Volk zu bringen. Für die Verbreitung dieser Botschaft müssen dann sog. ‘Spitzenökonomen’ herhalten. Ernstzunehmende Ökonomen – wie die OECD – stellen eher fest, dass in Deutschland die vermögensbezogenen Steuern so niedrig wie in keinem anderen OECD-Land sind. Dass derartige Vermögensteuern oder Vermögensabgaben hohe Milliardenbeträge erzielen, die in Infrastruktur oder Bildung fließen könnten, ist überhaupt nicht fraglich. 1996 erzielte die damalige Vermögensteuer in der BRD 9 Milliarden DM. Die Verwaltungskosten betrugen (entgegen anderslautender Aussagen) nur 3 %. (Quelle) Mit 1 Milliarde Euro jährlich könnten z.B. über 25 000 Lehrer eingestellt werden. Aber dafür ist kein Geld da …

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