Die 10 Mythen der Eurokrise … und warum sie falsch sind

flagge-europaeische-union-euQuelle: IMK [PDF – 2.9 MB]

Wenn es eine Lehre aus der Europawahl 2014 gibt, dann die, dass es so wie in den letzten Jahren nicht weitergehen kann. Und wenn unsere Annahme richtig ist, dass die in Europa dominante deutsche Politik nicht geholfen hat, die großen politischen Probleme zu lösen, sondern im Gegenteil oft kontraproduktiv war – sowohl für Europa als auch für die langfristigen Interessen Deutschlands –, dann stellt sich die dringende Frage, welche Ursachen diese verfehlte Politik hat. Wir sind der Überzeugung, dass die deutsche Politik der letzten Jahre auf einem falschen Verständnis der europäischen Krise basiert. Die in Deutschland weitverbreitete Auffassung des Kernproblems Europas – der tiefen und hartnäckigen Eurokrise mit all ihren ökonomischen, sozialen und politischen Verwerfungen – beruht auf Fehleinschätzungen und Mythen. Wer das Problem nicht richtig versteht, kann auch keine geeigneten Lösungen entwickeln. Es ist deshalb höchste Zeit, diese Mythen als solche zu entlarven. Das ist die Grundidee dieses Sammelbandes.
Aus diesem Grund haben wir namhafte Autoren gebeten, sich der zehn gängigsten und zugleich folgenreichsten Mythen anzunehmen und jeweils in einem kurzen Essay darzulegen, warum diese falsch sind. Ist die Eurokrise in ihrer Substanz eine Staatsschuldenkrise? Müssen verschuldete Volkswirtschaften sich gesund sparen? Zahlt das Vorbild Deutschland die Zeche für die Versäumnisse anderer und würde es uns ohne den Euro nicht sowieso viel besser gehen? Und was macht die EZB? Hat sie nicht ihr Mandat mehrfach über schritten und damit der Inflation Tür und Tor geöffnet? Dies sind einige der wichtigen Fragen, die in diesem Band bearbeitet werden.

Anmerkung Orlando Pascheit: Ich habe erst einen Beitrag gelesen und kann deshalb keine abschließende Wertung der Sammlung abgeben. Dennoch dürfte es sich lohnen, sich dieses Buch herunterzuladen – und das ganz umsonst. Es ist auch als Taschenbuch im Handel erhältlich. Auf die Autoren haben die NachDenkSeiten schon oft hingewiesen. Der regelmäßige Nutzer dürfte wissen, was ihn erwartet. Die Autoren sind u.a. Thomas Fricke, Sebastian Dullien, Mark Schieritz, Gustav Horn, Peter Bofinger und Stefan Collignon.- Einen Vorgeschmack auf das Buch bietet Sebastian Dullien auf Zeit Online mit: “Zahlt Deutschland für die Fehler der anderen

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