Oskar Lafontaine blickt zurück auf 1989 – „Damals wurde ich nicht verstanden“

Oskar Lafontaine

Oskar Lafontaine

Quelle: Deutschlandfunk

Oskar Lafontaine fühlt sich von der Geschichte bestätigt. Vor 25 Jahren warnte er vor den Folgen der deutsch-deutschen Währungsunion und galt vielen auch generell als Einheits-Skeptiker. Im DLF sagte Lafontaine nun, er habe 1989/90 Recht gehabt. Darauf komme es an, trotz der Wahlniederlage gegen Helmut Kohl im Dezember 1990.

Lafontaine bekennt freimütig, dass er lange nicht an eine Wiedervereinigung geglaubt habe. Im Sommer 1989  habe ihm ein polnischer Kommunist vorausgesagt, dass es so kommen werde. Er habe das nicht für möglich gehalten. Denn er habe nicht geglaubt, dass die Supermacht Sowjetunion bereit sein würde, eine Verkleinerung ihres Machtbereiches zu akzeptieren.

Sein Wahlkampf mündete im Dezember 1990 in der Niederlage gegen Helmut Kohl. Lafontaine macht deutlich, dass dies auch an den Folgen des Messerattentats aus dem April 1990 gelegen habe. Er sei als SPD-Kanzlerkandidat geschwächt gewesen.

Lafontaine bereut nichts     weiterlesen…

 

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