Grüne verwenden in ihren Beschlüssen künftig ein Sternchen

Mit einem Sternchen sollen sich bei den Grünen künftig auch diejenigen Menschen sprachlich berücksichtigt fühlen, die nicht mit den Begriffen „Mann“ oder „Frau“ beschrieben werden können oder wollen. Der Grünen-Parteitag beschloss am Sonntag in Halle an der Saale mit großer Mehrheit einen Antrag des Bundesvorstands, in den Beschlüssen der Partei den sogenannten Gender-Star zu verwenden. Mit Schreibweisen wie Bürgerinnen oder Studentinnen würden „Transsexuelle, transgender und intersexuelle Personen nicht mehr unsichtbar gemacht und diskriminiert“, heißt es zur Begründung.
Quelle: Zeit

Anmerkung JK: Man kann dies als kulturbürgerliche Marotte betrachten oder als Spielwiese von Leuten, die sonst keine anderen Probleme haben, was bei der Mehrzahl der Grünen-Anhänger sicher zutreffen dürfte. Man kann den Genderbegriff und die damit verbundenen Diskurse aber auch als ein neues Instrument der Repression sehen um von entscheidenden gesellschaftlichen Antagonismus, den zwischen Arm und Reich, in der öffentlichen Diskussion abzulenken oder diese zu unterdrücken.

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