Kategorie-Archiv: Deutschland

GroKo-Propaganda. Von Oskar Lafontaine in Teil I. – In Teil II dann ein Kommentar von BILD und ein Hinweis der NachDenkSeiten auf verwendete Manipulationsmethoden.

Quellle:  NachDenkSeiten

Teil I von Oskar Lafontaine: Die „Großkoalitionäre“ haben sich auf ein Papier und Posten geeinigt, jetzt läuft das große Werben um die Zustimmung der SPD-Mitglieder. Eine „sozialdemokratische Handschrift“ ist in der Koalitionsvereinbarung auch beim besten Willen nicht zu erkennen. Höhere Steuern für Superreiche und Großkonzerne wird es nicht geben, ebenso wenig eine Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen und eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, also auch Selbständige, Beamte und Politiker. Albrecht Müller.
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Was haben Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby gemeinsam?

Quelle: Ken FM

KenFM im Gespräch mit: Patrik Baab („Im Spinnennetz der Geheimdienste“)

Was haben Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby gemeinsam?

Sie alle wurden ermordet, sie alle wussten zu viel und sie alle waren direkt oder indirekt für die CIA tätig.

Bei Colby ist das bekannt. Er war von September 1973 bis Januar 1976 Direktor Central Intelligence Agency und die hatte unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges in Europa „Gladio“ aufgebaut. Eine NATO-Geheimarmee, deren Ziel es war, hinter und vor dem Eisernen Vorhang alles zu tun, um den Klassenfeind zu vernichten.

Dazu gehörten in den 80igern auch massive Waffengeschäfte mit dem Iran. Während der sogenannten Iran-Contra-Affäre lieferte der Westen, allen voran die USA, Waffen im Wert von rund 82 Millionen US-Dollar an Teheran, das sich im Krieg mit dem Irak befand. Der Irak wurde parallel ebenfalls mit Waffen versorgt, aber das gehörte zum schon damals ausgeheckten Plan, den Orient ins Chaos zu stürzen. Die dafür später massiv finanzierten und ausgebildeten „Freiheitskämpfer“, die heute den IS, Al-Qaida und die Al-Nusra-Front befehligen, waren schon damals vorgesehen, den weichen muslimischen Unterbauch der damaligen noch existierenden UdSSR mittels lanciertem Terror zu destabilisieren.

Um in den 80igern die illegal und ohne Wissen des US-Kongresses gelieferten Waffen an den Iran exportieren zu können, mussten die sogenannten Endverbleibs-Zertifikate gefälscht werden. Das gelang, indem man Israel angab und dann über die Häfen im gelobten Land direkt an die schon damals herrschenden Mullahs lieferte.

Sahra ist unverzichtbar!

Quelle: Sevim Dağdelen

Es ist schon bemerkenswert, dass die Parteivorsitzenden der Linken es offenbar unverändert für eine kluge Strategie halten, sich in öffentlichen Interviews an der Fraktionsvorsitzenden abzuarbeiten. Gestern Bernd Riexinger in der taz, vorgestern Katja Kipping im Tagesspiegel. Neben Denunziationen zu inhaltlichen Fragen (als wenn Sahra jemals gegen Hilfe für Menschen in Not gewesen wäre!), wird auch die Lüge weiter verbreitet, Sahras Vorschlag einer linken Sammlungsbewegung ziele auf Spaltung oder gar Zerstörung der Linken und Aufweichung linker Kernpositionen ab, obwohl Sahra sich von einer solchen Interpretation ausdrücklich distanziert hat. Bezeichnend auch Riexingers Antwort auf die Frage „wie sehr braucht die Linke Sahra Wagenknecht?“. Nach Riexingers Meinung offenbar gar nicht. Da fallen einem doch wieder die Presseberichte zu seinen Aussagen in Madrid im letzten Herbst ein, wo Riexinger in einem Lokal jungen Genossen erklärt haben soll, warum man Sahra zwar nicht „einfach abschießen“, wohl aber weg mobben könne, und dass die Parteispitze daran arbeite.

Gegen diese Berichte, die auf eidesstattlichen Versicherungen von Teilnehmern beruhten, wurde rechtlich nie vorgegangen, was aus meiner Sicht für ihren Wahrheitsgehalt spricht. Ich jedenfalls werde meinen Teil dazu beitragen, dass diese Intrige nicht aufgeht! Meine Antwort auf die Frage „Wie sehr braucht die Linke Sahra Wagenknecht? “ ist klar: Sahra ist unverzichtbar! Die Diffamierungen gegen sie aus den eigenen Reihen müssen endlich aufhören.

Zu den Interviews:

Unterstützung für Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch

Wir stehen ein für Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch an der Spitze der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, um mit ihnen weiter gemeinsam gegen die Spaltung der Gesellschaft, für soziale Gerechtigkeit und eine friedliche Außenpolitik zu kämpfen.

Schluss mit der Kampagne, zurück zur Politik!

Unterstützen Sie bitte diese Aktion . Vielen Dank.

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