Kategorie-Archiv: DIE LINKE

Sahra ist unverzichtbar!

Quelle: Sevim Dağdelen

Es ist schon bemerkenswert, dass die Parteivorsitzenden der Linken es offenbar unverändert für eine kluge Strategie halten, sich in öffentlichen Interviews an der Fraktionsvorsitzenden abzuarbeiten. Gestern Bernd Riexinger in der taz, vorgestern Katja Kipping im Tagesspiegel. Neben Denunziationen zu inhaltlichen Fragen (als wenn Sahra jemals gegen Hilfe für Menschen in Not gewesen wäre!), wird auch die Lüge weiter verbreitet, Sahras Vorschlag einer linken Sammlungsbewegung ziele auf Spaltung oder gar Zerstörung der Linken und Aufweichung linker Kernpositionen ab, obwohl Sahra sich von einer solchen Interpretation ausdrücklich distanziert hat. Bezeichnend auch Riexingers Antwort auf die Frage „wie sehr braucht die Linke Sahra Wagenknecht?“. Nach Riexingers Meinung offenbar gar nicht. Da fallen einem doch wieder die Presseberichte zu seinen Aussagen in Madrid im letzten Herbst ein, wo Riexinger in einem Lokal jungen Genossen erklärt haben soll, warum man Sahra zwar nicht „einfach abschießen“, wohl aber weg mobben könne, und dass die Parteispitze daran arbeite.

Gegen diese Berichte, die auf eidesstattlichen Versicherungen von Teilnehmern beruhten, wurde rechtlich nie vorgegangen, was aus meiner Sicht für ihren Wahrheitsgehalt spricht. Ich jedenfalls werde meinen Teil dazu beitragen, dass diese Intrige nicht aufgeht! Meine Antwort auf die Frage „Wie sehr braucht die Linke Sahra Wagenknecht? “ ist klar: Sahra ist unverzichtbar! Die Diffamierungen gegen sie aus den eigenen Reihen müssen endlich aufhören.

Zu den Interviews:

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Unterstützung für Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch

Wir stehen ein für Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch an der Spitze der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, um mit ihnen weiter gemeinsam gegen die Spaltung der Gesellschaft, für soziale Gerechtigkeit und eine friedliche Außenpolitik zu kämpfen.

Schluss mit der Kampagne, zurück zur Politik!

Unterstützen Sie bitte diese Aktion . Vielen Dank.

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Der niedersächsische Merkel bleibt und die Linke scheitert an den Heckenschützen aus den eigenen Reihen

Quelle: NDS

Es kam in Niedersachsen, wie es wohl kommen musste. Demoskopen würden wohl sagen: Die Wechselstimmung war kaum ausgeprägt. Und da es keinen erkennbaren Grund gab, den bis vor kurzem noch – zu Recht – vollkommen unbekannten Bernd Althusmann zu wählen, machten viele Niedersachsen ihr Kreuz dort, wo sie es schon immer gemacht haben – bei der SPD. Nur nichts Neues ausprobieren! Was denn auch? Die Grünen wurden dank des Verrats der Elke Twesten, der die Wahlen erst nötig gemacht hat, vielfach erst gar nicht als „Alternative“ zu irgendetwas wahrgenommen. Besonders dramatisch: Der Last-Minute-Absturz der Linken. Konnte die Partei bei den Bundestagswahlen vor wenigen Wochen in Niedersachsen noch 323.000 Wähler für sich begeistern, so machten gestern nur noch 177.000 Wähler ihr Kreuz bei der Linken. Wenn man in wenigen Tagen fast jede zweite Stimme verliert, so hat dies natürlich einen Grund. Maßgeblich verantwortlich für die Niederlage der Linken dürfte das Intrigantenstadl rund um die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger sein, die pünktlich zur heißen Wahlkampfphase in Niedersachsen nichts Besseres zu tun hatten, als zum Krieg gegen die populäre Fraktionsvorsitzende Wagenknecht zu blasen. Offenbar war die Niederlage der niedersächsischen Linken nicht nur ein „Kollateralschaden“, sondern genau so gewollt, um die inhaltlich orientierten, progressiven Landesverbände zu schwächen. Von Jens Berger.

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Sahra Wagenknecht soll eingemauert und gemobbt werden. Riexinger: „Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir“.

Quelle: NDS

Es ist schon seit Tagen erkennbar, dass in der Linkspartei die Parteivorsitzenden Riexinger/Kipping mit Unterstützung anderer und von außen versuchen werden, Sahra Wagenknecht und den inhaltlich orientierten Teil der Linkspartei loszuwerden. Ohne Rücksicht darauf, was das für die Aktionsfähigkeit und auch für die Wahlchancen bedeutet. Jetzt sind Äußerungen des Parteivorsitzenden Riexinger bei einem Treffen in Madrid bekannt geworden, die das bestätigen. Damit verbunden sind weitere Indizien. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Die Kernsätze der Äußerungen von Riexinger, vermutlich im Suff und damit umso wahrer, lauten:

„Sahra ist leider nicht aufzuhalten als Fraktionsvorsitzende. Man kann sie nicht einfach abschießen. Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir. Wenn wir sie immer wieder abwatschen und sie merkt, sie kommt mit ihren Positionen nicht durch, wird sie sicher von alleine gehen.“

Wenn die Mitglieder der Linkspartei und die Parteitags-Delegierten einigermaßen auf Draht wären und ihre Verantwortung begreifen würden, dann würden sie diesen Vorsitzenden wegen parteischädigendem Verhalten sofort abwählen. Aber etwas Derartiges wird vermutlich nicht geschehen. Eher das Gegenteil.

Sahra Wagenknecht soll eingemauert werden. Dafür soll die Geschäftsordnung der Linken-Fraktion geändert werden

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