KenFM im Gespräch mit: Hermann Ploppa „Hitlers amerikanische Lehrer“

Quelle: KenFM

„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“

Dieser Satz steht unsichtbar über jedem Imperium. Die Botschaft ist eindeutig. Wer sich fügt, kann als Vasall ein mehr oder weniger passables Leben führen. Er kann als „Haussklave 2.0“ sogar eigene Ideen in die Machtpyramide einbringen. Was er nicht kann, ist Ansprüche stellen oder sich zu der Frage aufschwingen, wann denn mit dem Ende der Knechtschaft zu rechnen sei. NIE!

„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“, bedeutet aber auch, dass das Imperium alles dafür tun muss, dass etwaige Alternativen gar nicht erst entstehen. Teile und Herrsche ist daher oberste Maxime eines Imperiums, will es ab einer bestimmten Größe stabil bleiben. Das erkannten die Römer, das Britische Empire und seit Ende des ersten Weltkrieges die USA.

Der Feind der USA war seit der Russischen Revolution vor allem der Großraum Eurasien. Hier waren die Kommunisten im Vormarsch. Wer sich die Landkarte ansieht, muss erkennen, dass hier auch der größte Teil der weltweiten Gas- und Ölvorkommen im Boden liegen. Wer über diese Bodenschätze die Kontrolle gewinnt, würde die Welt beherrschen, erkannte die Seemacht Großbritannien schon früh und entwarf daher die Herzlandtheorie, welche von den Strategen der USA schon deutlich vor dem ersten Weltkrieg als richtig erkannt wurde. USA und England sind beide nicht Teil der eurasischen Landmasse. Weiterlesen

Gorbatschow: Welt bereitet sich auf Krieg vor

Quelle: n-tv

In einem Gastbeitrag für das US-amerikanische „Time“-Magazin richtet der ehemalige Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow einen Appell an den neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten Donald Trump und an Kreml-Chef Wladimir Putin: „Politiker und militärische Führer klingen zunehmend kämpferischer und verbreiten gefährliche Doktrinen. Auch Kommentatoren und Fernsehjournalisten schließen sich dem an. Es sieht alles danach aus, als würde sich die Welt auf einen Krieg vorbereiten.“ Jetzt sei die Zeit, um Entscheidungen zu treffen und zu handeln, warnt Gorbatschow.
Das Budget der Staaten reiche kaum dafür aus, um die grundlegenden Bedürfnisse der eigenen Bürger zu sichern und trotzdem würden sie ihr Geld lieber in Waffen investieren. „Die Welt steht zurzeit vor so vielen Problemen, aber kein Problem ist dringender als die Militarisierung der Politik und das neue Wettrüsten.“ Die Beziehung zwischen den Supermächten würde zusehends schlechter werden und die Gefahr eines Atomkriegs schien noch nie so real wie heute.
„In der modernen Welt sollten Kriege verboten sein“, hebt Gorbatschow hervor, „denn keines der globalen Probleme, vor denen wir stehen, kann durch Krieg gelöst werden – nicht die Probleme der Armut, der Umwelt, der Migration, des Bevölkerungswachstums oder der Ressourcenknappheit.“

Anmerkung Christian Reimann: Bitte lesen Sie in diesem Zusammenhang auch bzw. erneut
Von der Restauration ins Zeitalter der Gedankenlosigkeit und des politischen Desinteresses. Schlaglichtartig sichtbar am Aufschrei über Trumps „NATO = obsolet“. und – insbesondere im Hinblick auf die deutschen Militärausgaben – Höhere Rüstungsausgaben wegen Trump? Es ist an der Zeit, die Weichen neu zu stellen.
Hoffentlich hören also nicht lediglich die Präsidenten Putin und Trump, sondern u.a. auch Bundeskanzlerin Merkel, Bundesverteidigungsministerin von der Leyen und Bundespräsident Steinmeier diesen Appell. Anstelle der Armeen und Rüstungskonzerne sollten z.B. die Armen begünstigt werden.

Weitere NSU-Zeugin stirbt kurz vor Anhörung

Der NSU-Komplex hat einen weiteren Todesfall. Eine 46-jährige NSU-Zeugin ist Anfang Februar verstorben. Die Ermittlung der Todesursache dürfte schwierig werden. Der Leichnam sei bereits eingeäschert worden.
Eine frühere Rechtsextremistin und Freundin des mutmaßlichen NSU-Mitglieds Beate Zschäpe ist Anfang Februar gestorben. Sie sollte vor dem baden-württembergischen NSU-Untersuchungsausschuss als Zeugin geladen werden. Ausschusschef Wolfgang Drexler (SPD) teilte am Donnerstag in Stuttgart mit, das Gremium habe das Justizministerium um Auskunft über den Tod der Frau gebeten.

Quelle: Migazin

Brasilien – Wie “post-faktische” Hetze die Ehefrau des Ex-Präsidenten Lula tötete

Am 5. Februar erlag Marisa Letícia Lula da Silva, die 66jährige Ehefrau des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luis Inácio Lula da Silva, den Folgen einer Gehirnblutung, nachdem sie am vorausgegangenen 24. Januar in ein Krankenhaus São Paulos mit einem Schlaganfall eingeliefert worden war. Frederico Füllgraf hat sich für die NachDenkSeiten Gedanken über den Tod Lula da Silvas gemacht und übt dabei scharfe Kritik an den Medien.

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