Tag Archives: Italien

Niedergang des italienischen Fußballs

Flagge Italien

Flagge Italien

Quelle: Deutschlandradio     –    Sendung zum Hören

Juventus Turin, Champions-League-Gegner des FC Bayern, steht immer wieder im Zentrum von Skandalen

Detlev Claussen im Gespräch mit Dieter Kassel

Als mafiös und korrupt beschreibt der Gesellschaftswissenschaftler und Fußball-Experte Detlev Claussen die Strukturen im italienischen Fußball. Spielerische Qualitäten seien in den Hintergrund getreten. Der Fußball in Italien drohe in einem Morast aus Bestechung und Manipulation zu versinken. Weiterlesen

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Europa streikt – Deutschland schaut zu

Quelle: taz

In fünf EU-Staaten legen Millionen Beschäftigte die Arbeit nieder, um gegen die Folgen der EU-Krisenpolitik zu protestieren. Die Kollegen im Krisengewinnerstaat Deutschland schicken solidarische Grüße.

Kampf um den Euro

Quelle: ZDF: Zeit

Griechenland, Frankreich, Italien und Spanien. Vor den Suppenküchen in Athen bilden sich lange Schlangen, prügelnde Rechtsradikale jagen in griechischen Dörfern nach Sündenböcken. Beinahe täglich erschüttern Demonstrationen und Proteste das Land. Die Wiege der Demokratie versinkt in Gewalt und Anarchie. Auch in anderen europäischen Ländern spitzt sich die Situation zu.

Die Dokumentation “Kampf um den Euro” schildert, wie sich die Krise im Laufe des Jahres 2012 entwickelt hat. Die Autoren waren wochenlang unterwegs in Griechenland, Frankreich, Italien und Spanien. Sie zeigen, dass die kleinen Leute die Zeche zahlen für die schwerste Krise Europas in der Nachkriegszeit, fragen, wie es soweit kommen konnte und wer dafür verantwortlich ist.

Quelle: youtube

Die Absahner – Who’s who in Hochfinanz und Politik

Le Monde – diplomatique

Quelle: Le Monde diplomatique

Quelle 2: Hören Sie den Artikel als MP3-Audiodatei

von Geoffrey Geuens

Europas Sozialisten wettern immer wieder heftig gegen das Finanzkapital und fordern schärfere gesetzliche Vorschriften, um die weltweite „Herrschaft der Finanzmärkte“ einzudämmen. Dabei sollte man allerdings auch wissen, wovon und von wem man redet. Denn das Bild, das die Vokabel „Märkte“ heraufbeschwört, lässt uns leicht übersehen, wer genau da eigentlich von der aktuellen Krise und den Sparmaßnahmen profitiert.

„Der Kapitalist ist zu einem schwer fassbaren Phänomen geworden“, schrieb Jean Peyrelevade, der ehemalige Wirtschaftsberater von Ministerpräsident Pierre Mauroy, in seinem Buch „Le capitalisme total“.(1) Und er stellte die Frage: „Von wem sagt man sich los, wenn man sich vom Kapitalismus abwendet? Gegen welche Institutionen geht man an, um die Diktatur des flüchtigen, global und anonym gewordenen Marktes zu beenden?“ Darauf gebe es keine klare Antwort, meint er, um dann schlichtweg zu behaupten: „Marx ist wirkungslos geworden, weil es kein klares Feindbild mehr gibt.“

Es ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, dass ein Vertreter der Hochfinanz, der unter anderem Vorstandschef der Investmentbank Leonardo & Co. (im Besitz der Familien Albert Frère, Agnelli und Michel David-Weill) ist und im Aufsichtsrat der Unternehmensgruppe Bouygues sitzt, leugnet, dass so etwas wie eine Oligarchie überhaupt existiert. Erstaunlicher ist, dass führende Medien dieses wirklichkeitsfremde und entpolitisierte Bild der monetären Macht übernommen haben. Weiterlesen